24.08.2017 10:18
von Nik Pichler
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...die "Grand Etage" - mitten in Wien und weit darüber hinaus

Freunde erzählten mir davon, dass sie wunderbare Zeiten auf dem Rooftop eines Wiener Innenstadt Hotels – dem Grand Ferdinand – verbracht hatten. Sie berichteten von einem besonderen Private Dining Club mit toller Aussicht, exquisitem Essen, guten Drinks und einem Pool am Dach.  Und das Ganze nicht nur für Hotelgäste, sondern auch exklusiv für Club Members. Mein Interesse war geweckt. Wir ihr wisst, liebe ich Wien, aber ich brauche immer wieder neue, interessante Entdeckungen und Hide-Aways abseits des Üblichen.

Foto: Daniel Klein

Mit der Chesterfield Couch in den Himmel

Also habe ich mir diese „Grand Etage“ mal ganz genau angeschaut und dort einen Tag verbracht. Ich gebe zu, dass mich das ausgestopfte Pferd gleich beim Hotel-Eingang doch etwas überrascht hat. Aber das gesamte Interieur dieses Hotels ist für mich einfach grenzenlos gutes Design. Es bringt den ehemaligen Ringstraßen Chic ins Hier und Jetzt und trägt ihn noch viel weiter. Aber genug vom Hotel, es geht ja jetzt um das Rooftop – die „Grand Etage“. Schon der gepolsterte Lift ist irre. Man fühlt sich, als ob man in einer überdimensionalen Chesterfield Couch in den Himmel fährt. Und als ich aus dem Lift ausstieg, noch in der Schnelligkeit des Großstadt-Rhythmus gefangen, musste ich einfach mal stehenbleiben, anhalten, so überwältigend war für mich dieser allererste An- und Ausblick der „Grand Etage“.

Foto: Grand Ferdinand

Ein Ausnahmetag mit stilvollen Details

Es war ca. 10:00 Uhr und ich hatte Hunger – Riesenhunger um genau zu sein.  Und ich stand direkt vor dem unfassbar schön arrangierten und vielfältigen Frühstücksbuffet.  TCM-Essensumstellung hin oder her, von dieser werde ich euch noch bei anderer Gelegenheit berichten, heute war mein Ausnahmetag. Denn bei dieser Auswahl wäre es einfach masochistisch gewesen, Haferbrei mit Mandelmus zu essen. Und Masochist bin ich sicher nicht. Ich habe die Tendenz, so wie wahrscheinlich viele, bei einem wirklich guten Buffet zu viel zu essen. Das hat seine Ursache nicht darin, dass ich unmäßig bin, sondern darin, dass ich einfach alles probieren muss. Und dort gab es vieles. Aber da ist noch was, was mich beeindruckte. Es sind die vielen stilvollen, manchmal sogar provokanten Details (siehe Pferd), nicht nur auf der Grand Etage,  sondern überall im Hotel. Und genau diese nehme ich immer wahr. So wie z.B. diesen wunderschönen Samowar und eine ausnehmend gut selektierte Tee-Auswahl erster Qualität.  Auch die Kuchen schauten herrlich aus, aber ich wollte ja noch in den Pool und dabei nicht untergehen, daher hab ich auf diese verzichtet.

Foto: Daniel Klein
Foto: Grand Ferdinand
Foto: Grand Ferdinand

Cool im Pool

Also bin ich nach dem Frühstück zum Pool. Der ist nicht ganz so groß, wie erwartet, aber das macht nichts, welche Statik eines Wiener Innenstadtgebäudes würde schon einen riesigen Pool erlauben. Zum Erfrischen reicht es und genau das ist es, was ich dann getan habe, rein, ein paar Tempi und dann am Poolrand abhängen und über die Dächer der Ringstraße blicken - herrlich. Bei 33 Grad Celsius ist das schon ziemlich cool.

Foto: Daniel Klein

Wien von oben

Ich hätte ewig drinnen bleiben können, aber irgendwann muss man auch mal wieder raus. Also ab in die Loungemöbel und chillen mit einfach guter Musik. Während meine Spotify Favourites auf Hochtouren laufen, liege ich faul da und schaue dabei in die Ferne, versorgt mit einem wirklich guten hausgemachten Eistee. Ich finde es immer wieder faszinierend und verwirrend, Wien von oben zu sehen und könnte Stunden damit verbringen zu raten, welches Dach zu welchem bekannten Gebäude gehört. Aber auch dieses Vergnügen hatte ein Ablaufdatum, denn es war Zeit fürs Mittagessen.

Foto: Grand Ferdinand
Foto: Daniel Klein

Lunch im "Private Dinner Club"

Ich hatte ja Programm und musste alles auf dieser Grand Etage probieren. Also bin ich ab ins Restaurant und mit Blick zum Stephansdom habe ich geschlemmert – private lunching im private dining club – quite funny;-) Meine gegrillte Dorade war ein kulinarisches Erlebnis.  Während ich so dasaß, fiel mir auf, dass ich mich wirklich wohl fühle, dass ich zwar mitten in Wien bin und doch ganz woanders. Und dieses Anders ist für mich wichtig. Es ist wichtig, dass Wien diese „anderen“ Orte mit internationalem Flair hat, Locations, die mich inspirieren.

Foto: Grand Ferdinand
Foto: Daniel Klein

Mitten in Wien und doch ganz woanders

Wie ihr wisst, liebe ich meine Heimatstadt und ich weiß, dass es besonders für kreative Menschen wie für mich auch sehr wichtig ist, aus Wien rauszukommen. Ich bin zwar viel unterwegs, aber manchmal auch längere Zeit in der Stadt. Es ist daher schön zu wissen, dass es hier mitten in Wien einen Ort gibt, wo ich in meinem Gefühl ganz woanders bin. Wenn ich mit dem Lift wieder runterfahre, bei dem Pferd vorbei aus dem Hotel gehe und auf die Ringstraße trete, dann befinde ich mich wieder mitten drinnen in meiner Heimatstadt, in meinem üblichen City-Tempo und das ist auch gut so. Grand Etage, ich komme wieder, ich bin ja jetzt Club Mitglied...(nähere Infos: grandetage@grandferdinand.com) Enjoy!

Foto: Grand Ferdinand
Foto: Daniel Klein

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